Gute Vorsätze umsetzen: In 5 brandneuen Features zum Social Media Boss

Heute mal Schul- statt Hantelbank: Wer diese fünf brandneuen Features im Social Media Marketing 2015 stemmt, startet bosshaft ins neue Jahr und zeigt den Kollegen, dass relevante Reichweite mehr als ein Buzzword ist.

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Bildcredit: VIKTOR HANACEK

1. Facebook Video steigert Reichweiten

 

Facebook schraubt weiter streng an der Reichweite für Fanpages. Während Bild-, Text- und Linkpostings immer weniger Nutzern angezeigt werden, ist es Facebooks erklärtes Ziel, Videos zu stärken. Von Mai bis Juli 2014 stiegen die Video-Klicks um 50 Prozent. Im September lagen die Klickzahlen bei 1 Milliarde Video-Views pro Tag. Neben der Tatsache, dass direkt eingebetette Videos im Facebook-Newsfeed das größte Reichweitenpotential mitbringen (nicht zuletzt durch die Autoplay-Funktion), kann nun auch ein Video direkt im Info-Feld der Fanpage angezeigt werden. Bei diesem Video handelt es sich um einen ausgewählten Clip, der als „empfohlenes Video/Featured Video“ im Video Tab eingesetzt wurde. Für diesen Bereich ist ein Relaunch angekündigt, ob und wann das neue Design für alle Seiten oder nur für größere Publisher zur Verfügung stehen wird, ist noch unklar. Ein erster Partner für die Videoeinbindung sind ABC News. Neben den Featured Videos können Admins nun, ganz ähnlich wie bei YouTube, Playlists erstellen. Musikern und Bands wird die neue Funktion, ein Video im Info-Bereich einzubetten, bereits vor dem Relaunch des Video Tabs zuteil. Wie das geht? Unter dem geposteten Video in der Timeline den Button „Als Trailer verwenden“ klicken und das Video wird in die Seitenleiste aufgenommen.

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 2. Facebook lässt sich endlich durchsuchen

 

Für englischsprachige und iPhone-User ist sie bereits aktiv, die neue Suchfunktion bei Facebook. Neben der Graph Search ist es nun auch möglich, schlicht nach Suchbegriffen (nicht nur Hashtags) den eigenen Feed zu durchstöbern. Sucht man etwa einen älteren Post zum Thema „Weihnachten“, werden alle Postings (also Bilder, Videos, Text und Links) zu diesem Thema aus dem eigenen Newsfeed angezeigt. Neben der „Save later“-Funktion eine weitere effiziente Möglichkeit, alte Postings wieder zu finden. Wann die Suchfunktion für alle User verfügbar wird, ist noch unklar. Die Privatsphäreeinstellungen bleiben dabei bestehen. Dem User werden ausschließlich Postings angezeigt, die auch mit ihm geteilt wurden.

 

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3. Facebook lässt kostenlos Postings nach Interessen targeten

 

Nach einem Klick in den Einstellungen ist es jetzt jeder Fanpage möglich, die eigenen Beiträge nur bestimmten Nutzergruppen zur Verfügung zu stellen. Dieses Interessen-Targeting kennt man bisher nur von Paid Posts, ist nun aber auch ohne den Einsatz von Paid Media möglich. Im Marketing kann die neue Funktion für genauere Aussteuerung der Beiträge an Interessensgruppen genutzt werden, so wird etwa das Angebot für Bio-Lebensmittel nur Usern mit Interessen im Bereich Food und Ernährung angezeigt. Ein weiterer Schritt ins Buzz-Thema des Jahres 2015: relevante Reichweite.

Interessenstargeting

4. Pinterest Business Accounts ermöglichen reichweitenstarke Rich Pins

 

Pinterest für Pros: Ab sofort bietet das bilderbasierte Social Network offizielle, verifizierte Business-Profile an. Auch bestehende Accounts lassen sich mit wenigen Klicks in eine Business-Profil umwandeln. Sie bieten spannende neue Möglichkeiten für Marketer. Dazu gehören Statistiken zu den Pins, aus denen sich hilfreiche Ableitungen herauslesen lassen, um die Performance der Pins zu verbessern. Diese Statistiken beinhalten auch das Klickverhalten mit dem Pin it-Button auf Websites. Auf Pinterest lässt sich also jetzt nachvollziehen, wie die einzelnen Pins performen. Auch über seine User erfährt der Marketer mehr: Einsehbar ist nun, welchen anderen Unternehmenskonten die User folgen und welche Interessen sie haben. Auch Geschlecht, Standort und Interessen der Abonnenten können Admins nachverfolgen.

Als weiteres neues Feature lassen sich in Geschäftskonten die Pins reichhaltiger gestalten, so genannte Rich Pins. Diese speziellen Pins beinhalten Orte, Artikel, Rezepte, Filme oder Produkte und bieten dem User zusätzliche Informationen als nur die klassische Bildbeschreibung. (Beim Rezept beispielsweise Zutaten usw. direkt im Pin.) Diese Rich Pins müssen allerdings erst in den Metatags der verlinkten Website verankert werden. Als letzten Schritt beantragt man die Nutzung dieser Funktion bei Pinterest. Der ganze Aufwand lohnt sich: Rich Pins werden vom Pinterest-Algorithmus bevorzugt und in den User-Feeds weiter oben angezeigt.

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5. Twitter baut eigenen Videoplayer

 

Auch bei Twitter geht der Trend ganz klar in Richtung Video. Bald soll es einen eigenen Videoplayer geben, sodass Tweets mit Videos eingebettet werden können. Technische Voraussetzungen sind: Das Dateiformat lautet mp4 oder mov und die Clips dürfen eine Länge von zehn Minuten nicht überschreiten. Es gibt keine Dateigrößenbeschränkung, Twitter ermutigt seine (Business-)User sogar, Videos mit der höchsten Auflösung einzustellen. Auch dieses neue Feature könnte als Offensive gegen YouTube gewertet werden, denn die Videos werden nun direkt bei Twitter hochgeladen, also dort auch gehostet. So umgeht das Microblogging-Netzwerk eine Verlinkung zum Video-Dienst YouTube.

https://twitter.com/verge/status/553133517597466625

14. JANUAR 2015 erschienen auf C3 Magazine und W&V Online

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